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Das digitale Erbe eines geliebten Menschen — Konten und Fotos ordnen
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Auch nach seinem Tod hinterlässt ein Mensch unzählige digitale Spuren. Nachrichtenverläufe, Fotos in sozialen Netzwerken, ein Postfach, Cloud-Alben. Es kann einen überfordern zu wissen, was damit zu tun ist. Eile ist nicht nötig, doch es hilft, die Reihenfolge zu kennen.
Zuerst — Fotos und Videos sichern
Es gibt einen Teil des digitalen Ordnens, der sich wirklich lohnt, früh zu tun: Fotos und Videos.
Schließt ein Cloud-Konto, läuft ein Abo aus oder wird ein Handy zurückgesetzt, können die darin enthaltenen Fotos unwiederbringlich verschwinden. Kopieren Sie vor allem anderen die Fotos und Videos des Menschen an einen Ort — auf einen Computer oder einen separaten Speicher. Diese Sicherung wird später zum Ausgangspunkt eines Andenkens.
Welche Spuren es gibt
Nehmen Sie sich Zeit und prüfen Sie nach und nach Folgendes.
- Soziale Konten — Facebook, Instagram, YouTube, Blogs
- E-Mail — wichtiger Schriftwechsel, Fotoanhänge, abonnierte Dienste
- Cloud — Fotos und Dokumente in Google Fotos, iCloud oder anderen Diensten
- Abos und Zahlungen — Streaming und andere sich automatisch verlängernde Dienste (die zu stoppen sind)
Zugang zu den Konten
Kennen Sie das Passwort nicht, nutzen Sie das Verfahren des Anbieters für Angehörige.
- Google: Ist der „Kontoinaktivität-Manager“ eingerichtet, gehen die Daten an eine gewählte Person. Sonst kann die Familie gesondert einen Antrag stellen.
- Apple: Ein benannter „Nachlasskontakt“ kann mit Sterbeurkunde und Zugriffsschlüssel Daten erhalten.
- Facebook und Instagram: Sie können die Umwandlung in ein Gedenkkonto oder die Löschung beantragen.
Das meiste erfordert Dokumente wie eine Sterbeurkunde und braucht Zeit, also erledigen Sie zuerst das Dringende — etwa das Stoppen automatischer Zahlungen.
Was behalten, was löschen
Sie müssen nicht alles auflösen. Als Gedenkkonto belassene soziale Medien können ein Ort werden, an den jene kommen, die den Menschen im Gedächtnis tragen. Manche Nachrichtenverläufe und ein paar Fotos sind es wert, lange bewahrt zu werden.
Was behalten und was löschen ist wie das Ordnen von Dingen. Entscheiden Sie langsam, wenn das Herz bereit ist. Ein paar kostbare Fotos und Gespräche in einen Gedenkraum wie Jaesim zu übertragen bewahrt einen Ort, um dem Menschen zu begegnen — selbst inmitten verstreuter digitaler Spuren.
Häufige Fragen
Soll ich die Social-Media-Konten löschen?+
Sie müssen jetzt nicht entscheiden. Facebook und Instagram erlauben, ein Konto in ein „Gedenkkonto“ umzuwandeln, das die Beiträge behält, und auch die vollständige Löschung ist möglich. Für Angehörige kann dieser Ort ein Ort der Trauer werden, also ist eine Entscheidung, wenn das Herz ruhiger ist, nie zu spät.
Ich habe das Passwort nicht. Komme ich trotzdem an das Konto?+
Die meisten Dienste haben ein Verfahren für Angehörige. Google hat den „Kontoinaktivität-Manager“, Apple das „Digitale Erbe“, und mit Dokumenten wie einer Sterbeurkunde können Sie Daten erhalten oder ein Konto schließen. Es dauert jedoch, also erledigen Sie zuerst das Dringende.
Was sollte ich zuerst tun?+
Fotos und Videos sichern. Das Ordnen der Konten kann warten, doch Fotos in der Cloud oder auf einem Handy können verschwinden, wenn ein Konto schließt oder ein Abo ausläuft. Die Fotos an einen Ort zu kopieren ist die erste und wichtigste Aufgabe.
Wenn Sie bereit sind, die Erinnerung weiterzutragen
Beginnen Sie mit einer kurzen Notiz, einem Foto oder einem Datum, das nicht verloren gehen soll. Jaesim vereint Erinnerungen und Gedenktage — kostenlos.